Die Minimalisten – zweitklassige Barrierefreiheit mit Hürden

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Die erwartete 1-Klick-Lösung für barrierefreie PDF/UA-Dokumente in verbreiteter Software wie Adobe InDesign und Microsoft Word bleibt noch immer Wunschdenken. Das verstehen wir nicht und möchten wir ändern.
PDF-Dokumente, die als barrierefrei deklariert sind, es aber nicht wirklich sind, verärgern die betroffenen blinden und sehbehinderten Menschen. Schon kleine Stolpersteine können ein solches Dokument nutzlos machen. Ein Formular, das sich nicht vollständig ausfüllen lässt, ist nichts wert für Menschen mit einer Sehbehinderung. Solche Dokumente sind zweitklassig – und alles andere als barrierefrei zugänglich.

Unser Tipp!

Erstklassige barrierefreie PDF/UA-Dokumente zu erstellen, ist keine Hexerei. Fragen Sie uns. Wir beraten Sie gerne und zeigen Ihnen die konkreten Schritte zum Ziel auf.

Testergebnisse: Zweitklassige barrierefreie PDF/UA-Dokumente

Sehen Sie hier, welche PDF/UA-Dokumente im Internet kursieren, die zwar als barrierefrei deklariert sind, jedoch nur teilweise von Menschen mit einer Sehbehinderung genutzt werden können.
Den Unternehmen und Institutionen gebührt ein Lob für ihre Bemühungen, bereits vieles richtig zu machen. Doch das genügt nicht. Jetzt müssen sie noch wesentliche Punkte verbessern, damit ihre PDFs wirklich vollständig barrierefrei werden.

Klient 191117_2 - Schwierigkeitsgrad: 4,5 von 5 / bestandene Prüfkriterien: 17 von max. 27 / Anzahl Seiten: 40

Gesamtbewertung: Zweitklassige Barrierefreiheit mit «grossen» Hürden

17 von max. 27 möglichen Punkten erfüllt.
Nachträgliche Korrekturen für 1-klassige barrierefreie PDFs mit max. 27 Punkten ist gut möglich.

Die grössten Hürden:

  • PAC 3 Qualitätsprüfung ist mit Warnung bestanden
  • komplexe Tabellen schlecht/falsch umgesetzt, nicht barrierefrei zugänglich
  • Lesezeichen/Inhaltsverzeichnis suboptimal

Status:

19.11.2019: Auftraggeber und Ersteller wurden informiert

25.01.2020: Weder Auftraggeber «BAG» noch Ersteller «Stämpfli AG» haben sich gemeldet.

Hier der Link zum geprüften Dokument «BAG-Bulletin 46/19» (25.01.2020